PoE Eventkalendar

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Demo in Darmstadt

auf den Redaktionsseiten der PulseOfEurope Darmstadt Gruppe.

Hier finden sich die Inhalte, die von der Redaktion unseres Infoletters zusammengetragen wurden. Ausserdem als Appetithappen einige aktuelle Beiträge aus dem sozialen Medienkanal twitter der PulseOfEurope Redaktion in Frankfurt und PoE Darmstadt.

Einladung zum nächsten offenen Treff: diesmal online am Mo., 5. 12., 19 Uhr, 
(Details s.u.) da AGORA - das Lokal Ruhetag hat

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Infomail 11/2022

  

• Redaktionsimpuls

Bürgerpartizipation in der EU: Was wird aus den Forderungen der Bürgerinnen und Bürger nach der im Mai 2022 abgeschlossenen Zukunftskonferenz?

Liebe Pulsgeber, lieber Pulsgeber,

mehr als ein halbes Jahr ist vergangen seit dem Abschluss der „Konferenz zur Zukunft Europas“ (CoFoE) im Mai, da verkündet die EU, dass die Ausrichter der Konferenz (Rat, Kommission und Parlament) an diesem Freitag – wie es in einer Pressemitteilung heißt – interaktiv Rückmeldung geben wollen auf die 49 im Abschlussbericht formulierten Forderungen, Vorschläge und Empfehlungen. Erläutert werden soll auch, welche Maßnahmen aus diesem Fundus guter Ideen seitens der Politik ergriffen werden sollen.  Vor Ort in Brüssel wird PoE-Vorstandsmitglied Stephanie Hartung dabei sein und sich insbesondere für zwei Forderungen stark machen: die Ablösung  des Einstimmigkeitsprinzips („no veto“), das immer wieder zu Blockaden wichtiger Reformen und Entscheidungen geführt hat und führt. Und für die rasche Einberufung eines Europäischen Konvents mit dem Ziel, die EU insgesamt handlungsfähiger zu machen, diese fit zu machen für die Herausforderungen der sog. Zeitenwende.

Dass die Informationen, wie an die CoFoE angeknüpft werden soll, von der EU erst kurz vor dem Event veröffentlicht wurden, spricht gewiss nicht dafür, dass unsere Stimmen, die der Bürgerinnen und Bürger, jetzt den Raum bekommen sollen, den uns die Spitzenpolitikerinnen und –politiker, ganz vorn Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, vollmundig so laut und oft versprochen haben. Eher steht zu befürchten, dass darauf gesetzt wird, die Beschlüsse der CoFoE, an der sich mehr als 560.000 Menschen aus allen EU-Ländern beteiligt haben, einzubremsen und auszusitzen. Wäre die Zukunftskonferenz seitens der EU weniger halbherzig beworben worden, hätten sich gewiss noch viel mehr Menschen an ihr beteiligt. 

Web-Ansicht

Banner Frieden ist kein Naturgesetz

 
Liebe Europäerinnen und Europäer in und um Frankfurt,

während wir hier in Frankfurt und Darmstadt die Weihnachtsmärkte eröffnen dürfen und versuchen, uns trotz Energiekrise, explodierender Kosten und existenzieller Sorgen sehr vieler Menschen in der so genannten gemütlichen Zeit einzurichten, dauert der Krieg in der Ukraine unvermindert an und ist verheerender Weise kein Ende abzusehen. Beachtlichen Geländegewinnen der ukrainischen Truppen stehen heftige Bombardements Russlands auf Infrastruktur, Städte und Zivilbevölkerung in der Ukraine entgegen. Es droht ein harter Winter.
 
Unsere Haltung zu dem Angriffskrieg ist klar. Wir haben uns nach Beginn des Kriegs wiederholt gemeinsam unter der europäischen Flagge versammelt und finden es angesichts der derzeitigen Situation umso notwendiger, nicht abzustumpfen, sondern im Gegenteil immer wieder erneut Haltung zu zeigen und präsent zu sein. Deshalb laden wir euch ein - besser: bitten wir euch sehr!- , gerade jetzt zu Beginn der Weihnachtszeit gemeinsam mit uns noch einmal mit aller Kraft den Blick auf die Ukraine zu richten:

Sonntag, den 27.11.2022 

14.00 Uhr 

Goetheplatz in Frankfurt a.M.

Flyer Frieden ist kein Naturgesetz

 

Dabei geht es uns nicht nur um die kurzfristige Not des Krieges, sondern auch um eine mittelfristige Perspektive:
 
Warum sind Europa und die Ukraine untrennbar miteinander verbunden? Warum entscheidet der Krieg in der Ukraine auch über das Schicksal aller Europäerinnen und Europäer? Wie kann man schon heute die Zeit nach dem Krieg gestalten? Und gibt es derzeit überhaupt Aussicht auf eine Verhandlungslösung?
 
Wir freuen uns als Gast u.a. auf  Michel Friedman,  Publizist und Talkmaster, der sich im Gespräch mit Pulse of Europe-Gründer Daniel Röder dem Ukraine-Krieg und der sich hieraus ergebenden Bedrohung für den Frieden in Europa widmen wird.
 
Unterstützt wird die Kundgebung von einem breiten Ukraine-Bündnis, bestehend u.a. aus der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V., der Initiative „Perspektive Ukraine“ e.V. sowie dem Ukrainischen Verein Frankfurt am Main e.V. Gemeinsam mit ihnen wollen wir ganz fokussiert auf die Bedürfnisse und Interessen der Ukrainerinnen und Ukrainer schauen.

Einladung: Der nächste offene Treff findet am Samstag, 5. November, 19 Uhr, im
AGORA - das Lokal (Erbacher Str. 88 / Ostbahnhof) statt, Details s.u.

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Infomail 10/2022

  

• Redaktionsimpuls

„Die Kultur muss während des Kriegs eine Stimme haben, sonst hat die Angst gewonnen.“

Liebe Pulsgeberin, lieber Pulsgeber,

der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat dieses Jahr wieder ein deutliches Zeichen gesetzt. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging im Krieg Russlands gegen sein Land an den ukrainischen Schriftsteller, Dichter und Musiker Serhij Zhadan. Seine Rede zur Preisverleihung in der Paulskirche war eindrücklich und eindringlich. Der Krieg verändere die Sprache, doch die Menschen müssten sprechen, selbst in Zeiten des Krieges, so sein Aufruf. Die Kultur dürfe während des Kriegs nicht schweigen, denn das bedeute, dass die Angst gewonnen habe. Falscher Pazifismus von Menschen, die eine Verteidigung der Ukraine mit Waffen ablehnten, helfe nicht. Die Menschen in Städten wie Butscha, Hostomel und Irpin hatten keine Waffen. Die Ukrainer unterstützten ihre Armee nicht, weil sie den Krieg wollten, sondern den Frieden. Ein „eingefrorener Konflikt“ sei kein Friede, kein Friede mit Sicherheit und Perspektive. Für Menschen im Krieg zähle nur die Gegenwart, das Hier und Jetzt. „Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden.“ 
In den Tagen danach kritisiert der Soziologe Harald Welzer die minutenlangen stehenden Ovationen für Zhadan. Deutsche fühlten sich permanent aufgefordert, die Perspektive der angegriffenen Ukrainer zu übernehmen, lautet seine Interpretation der Situation. Deutschland sei aber keine Kriegspartei, sondern eine dritte Partei mit allen Möglichkeiten, die das zum Wohle der Ukraine eröffne. Diese permanente Verwechslung führt zu einer gesinnungsethischen Überanstrengung.
Nein, wir  müssen die Perspektive der Ukraine übernehmen, wenn wir es überhaupt können. Sonst verstehen wir ihre Situation nicht, sofern das uns möglich ist, und können ihnen nicht helfen. Es geht hier nicht um Gesinnungsethik, sondern Hilfe für Menschen, die sich im Krieg befinden und denen alles genommen wird.

• Aktuelles von Pulse of Europe Darmstadt

Einladung zum Offenen Treff (OT), AGORA, Sa., 05.11., 19 Uhr 

Hast Du Lust auf persönliche Begegnung und offenen Austausch über politische Themen? Diesmal diskutieren wir über das Schwerpunktthema
Wie geht es mit der deutsch-französischen Freundschaft weiter?

Tweets

Tweet #1619749383872073728

So., 29.01.2023 - 18:28

Tweet #1619729565886320640

RT @PeszynskiTomasz: Vážení přátelé. Doufám, že víte, že nový skvělý prezident není spasitel a že se tím problémy ČR vyřešily. Nevyřešily. Proto musíme být dál aktivní a starat se o věci veřejné. Každý jak může. Od prostého sledování politiky a chození k volbám, přes dary různým neziskovkám až po1/5 https://t.co/XBse5fvqQU
So., 29.01.2023 - 17:09

Tweet #1619690222471745539

@BachmannRudi @CarloMasala1 Ja! Das visuelle Argument ist so zwingend, dass ein verbales Dementi von ihm vorab sinnlos erscheint.
So., 29.01.2023 - 14:33

Tweet #1619683665747005441

RT @derJamesJackson: I just got back from Poland with a delegation of German journalists. I've never been more convinced of the need for more awareness in Germany about Poland. It's probably the EU's most challenging bilateral relationship, but underserved by both German and Polish press.
So., 29.01.2023 - 14:07

Tweet #1619629339989139462

RT @bctallis: Great to see Pavel win - but he’s got a bit to do to convince that he’s a Neo-Idealist. I’d be happy to be surprised but even though he’s strong on #Ukraine & defending democracy he’s come across as more conservative on eg domestic & migration issues. #Czechia https://t.co/wl65bNInhs
So., 29.01.2023 - 10:31

Tweet #1619623901851697153

RT @nminkmar: Elon Musk hätte gern solche Zuwächse wie dieser Newsletter! https://t.co/xTqlmjiW6l" target="_blank">https://t.co/xTqlmjiW6l
So., 29.01.2023 - 10:10

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Ein Sieg für die 🇨🇿 Republik, ein Sieg für 🇪🇺, ein Sieg für 🇺🇦, ein Sieg für die Demokratie! #NeoIdealism #DemocracyVsAutocracy #StandWithUkraine #PulseofEurope https://t.co/0cTzkIfmw7 https://t.co/By7FpAV47v
So., 29.01.2023 - 08:10

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Der #PulseOfEurope schlägt an vielen Orten in Europa. Besonders aktiv sind die Aktivisten in 🇬🇧! #RejoinEU #EuropaDemo #EuropaSalon https://t.co/VgpqjJCrwv
Sa., 28.01.2023 - 10:54

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RT @EU_Commission: Antisemitism led to the Holocaust. But antisemitism did not end with it. On #HolocaustRemembranceDay, our Commissioners light a candle to remember the millions of victims of the Holocaust and pledge to fight all forms of hatred and discrimination. #WeRemember
Fr., 27.01.2023 - 21:56