PoE Darmstadt

auf den Redaktionsseiten der PulseOfEurope Darmstadt Gruppe.
Hier finden sich die Inhalte, die von der Redaktion unserer Infomails zusammengetragen wurden. Ausserdem gibt es eine Liste der kommenden Veranstaltungen in und um Darmstadt mit Europa- und Ukraine Bezug. Desweiteren sind im Laufe der Zeit Beiträge zur Ukraine und von unserer Klima AG hinzugekommen.
Termine, Termine, Termine
• Einladung zur Friedenskundgebung in Darmstadt: Sa., 10.30 Uhr, z. Zt. auf dem Luisenplatz
Seit Beginn des putinschen Angriffskrieges gegen die Ukraine findet jeden Samstag um 10.30 Uhr in Darmstadt eine Friedenskundgebung statt, welche von einem breiten Bündnis aus demokratischen Parteien, Vereinen und Bürgerbewegungen (u.a. PoE Darmstadt) getragen wird. Ort: Diesen Samstag (9.5.) findet die Kundgebung auf dem LUISENPLATZ statt - kommt gerne mit Freunden und Fahnen dazu. Aktuelle Infos gibt es auf unserer Webseite https://www.poe-darmstadt.eu/Ukraine (UK/JM)
• European Union Baroque Orchestra, Sa. 9.5., 19.00 Uhr, Pauluskirche
Am Europatag steht auf dem Programm:
Jean-Philippe Rameau: Pygmalion & Suite aus Castor et Pollux
Das European Union Baroque Orchestra, in dem junge Barockmusiker aus ganz Europa von Spezialisten der Alten Musik geschult und zu einem temperamentvoll aufspielenden Kraftwerk geschmiedet werden, hat sich in seinem aktuellen Projekt ganz der französischen Barockmusik verschrieben. Genauer: der von Jean-Philippe Rameau, des Meisters der spätbarocken Eleganz. Im Zentrum des Programms steht dessen „Pygmalion“, ein zu seiner Zeit ungemein erfolgreiches „Acte de Ballet“. Es behandelt ein für das 18. Jahrhundert und die Zeit der Aufklärung drängendes Thema: Ist der Mensch wirklich nur Spielball höherer Mächte? Pygmalion, der Bildhauer und Künstler, schafft eine Statue von einer Schönheit und Perfektion, dass die Götter sie zum Leben erwecken müssen – beide Kräfte gemeinsam auf Augenhöhe, an einem höheren Ziel arbeitend, das ist das neue Ideal.
Weitere Infos.
• Einladung unserer Partnerorganisation "UKRAIDA" zur Friedenskundgebung und Grillevent 6.0 in Darmstadt: Sa., 16.5., ab 10.30 Uhr, auf dem Aktivspielplatz im Herrngarten
Gemeinsam mit euch eröffnen wir die Grillsaison 2026 und feiern den Tag der Wyschywanka!
Ziel: Spenden für 6 (!!!!!!) Krankenwagen sammeln
Wie immer:
– Schaschlik, Borschtsch, viele Salate und ukrainische Köstlichkeiten, vegane Gemüse-Grillplatte, Hotdogs wie auf dem Barabaschowo-Markt, trendige Bubble-Waffeln und Zuckerwatte
– ukrainische Musik, Tanz und Kinderbereich
– coole Fotozone und tolle Verlosungen
– jede Menge Umarmungen, Lachen und Energie
Wir versprechen — die Warteschlangen werden kürzer (oder zumindest lustiger), es gibt mehr Freiwillige und die Atmosphäre wird noch kraftvoller!
Einladung zum nächsten Offenen Treff: Di., 05.05., 19 Uhr (Details s.u.),
Restaurant „Sitte“, Karlstr. 15 (ggü. Grohe)
Infomail 5/2026
• Redaktionsimpuls
Trau‘ dich, Europa!
Liebe Pulsgeberin, lieber Pulsgeber,
die Ungarinnen und Ungarn haben sich von Victor Orbán befreit. Sie wollen keine illiberale Demokratie, sondern die echte zurück. Sie wollen keine Korruption, sondern Rechtsstaat. Und hoffentlich wollen sie auch mehr Europa und weniger Nationalismus. Sie haben die Tisza-Partei des früheren Orbán-Wegbegleiters Peter Magyar mit 2/3 der Mandate ausgestattet und ihm damit die Möglichkeit eröffnet, das in den zurückliegenden 16 Jahren Richtung Autokratie veränderte ungarische System umzubauen. Der Hintergrund-Artikel „Eine letzte Chance für Ungarn“, erschienen in „Foreign Affairs“ in den Tagen vor der Wahl und verfasst u.a. vom Bildungsminister der letzten ungarischen Regierung zeigt, welch‘ gewaltige Aufgabe der mit 39 Jahren noch junge, aber bereits sehr erfahrene Peter Magyar sich vorgenommen hat. Er wird jede Unterstützung brauchen. Die EU-Verantwortlichen äußern sich froh über das Wahlergebnis und werden die neue Administration mit offenen Armen empfangen.
Dass die noch regierende Orbán-Administration schon kurz nach der Wahl die Blockade der EU-Milliarden-Hilfen für die Ukraine aufgegeben hat, darf als Hinweis auf eine künftig pro-europäische Ausrichtung der ungarischen Politik verstanden werden. Viele Stimmen aus Politik und Wissenschaft sehen die Chance für ein europäisches Momentum. (Hintergrund:
https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/nach-orbans-abwahl-sehen-intellek… , https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-hilfen-ukraine-ungarn-100.h…).
Einladung zum nächsten Offenen Treff: Mi., 08.04., 19 Uhr (Details s.u.),
Restaurant „Sitte“, Karlstr. 15 (ggü. Grohe)
Infomail 4/2026
• Redaktionsimpuls
Orbans Abschied beendet die Blockade Europas
Liebe Pulsgeberin, lieber Pulsgeber,
Victor Orban ist der größte Bremsklotz für die EU, für ihn geht es darum, die Arbeit der Union so stark und viel zu stören wie möglich und sie lahmzulegen. Daher schauen die Verantwortlichen in Brüssel und Straßburg sowie die nationalen Regierungen, mit Ausnahme der Slowakei, mit Spannung und Bangen am 12. April nach Budapest, denn am Sonntag nach Ostern stehen in Ungarn Parlamentswahlen an. Nach 16 Jahren soll die Herrschaft Orbans endlich enden. Hoffnungsträger ist Orbans Herausforderer Peter Magyar von der pro-europäischen konservativen Tisza-Partei. Europa setzt darauf, dass er Ungarn wieder an die EU heranführt und sie nicht als Gegner bekämpft. Ein Vorgehen, das Orban ständig verfolgt und dabei versucht, die Ungarn mit einer Informationskampagne – nein, einer Schmutzkampagne – auf seine Seite und weg von Europa zu ziehen.
Dafür hat er sich in seiner langen Regierungszeit das passende Feld gebaut, freie Medien gibt es im Land kaum noch. Ihnen wurde entweder die Lizenz entzogen oder Orban-freundliche Unternehmen und Oligarchen übernahmen sie. Dabei kamen auch Methoden wie das Streichen der Werbeanzeigen zum Einsatz, wobei die Verlage, TV- und Radiostationen sowie Internetportale wirtschaftlich so geschwächt wurden, dass sie schließlich Konkurs anmelden mussten. Aber auch KI mit gefälschten Videos gehört zum Repertoire, die sozialen Medien sind durchsetzt. Doch Magyar setzte mit persönlicher Präsenz dagegen, reiste praktisch ohne Pause durchs ganze Land, zeigte sich auch in Dörfern bei Veranstaltungen, sprach mit den Menschen. Mit Erfolg: Tisza liegt seit Monaten in den Umfragen mit deutlichem Vorsprung vor Orbans Fidesz-Partei, die mit ihrer lange Zeit bestehenden Zwei-Drittel-Mehrheit die Verfassung nach Orbans Wünschen änderte und gestaltete.



