PoE Darmstadt
Einladung zum nächsten Offenen Treff: Mo., 05.01., 19 Uhr (Details s.u.),
Restaurant „Sitte“, Karlstr. 15 (ggü. Grohe)
![]() |
Infomail 1/2026
• Redaktionsimpuls
„Show respect. Or piss off!“
Liebe Pulsgeberin, lieber Pulsgeber,
mit diesem Text auf einem Poster will sich ein Freund von mir vor die US-Botschaft stellen. Er ist überzeugter Europäer und froh, dass es die EU gibt. Sonst wären wir dem gewandelten Amerika und China ausgeliefert, meint er. Und Putin hätte leichtes Spiel, erst nimmt er sich die Ukraine und dann – Stück für Stück – Europa. Mein Freund liebt die deutsche und die englische Sprache und kann virtuos mit beiden umgehen. „Show respect. Or piss off!" Das ist ein rauer, ein beleidigender Ton, den ich so nicht von ihm kenne. Das klinge wie der Ton des Criminal Clown (Zitat Bruce Springsteen) aus dem Oval Office, hab' ich ihm zu bedenken gegeben. Er stimmte mir zu und argumentierte, dies sei die einzige Sprache, die der verstehe, deshalb grober Keil auf groben Klotz. Er wolle ein Zeichen setzen, dass er kein willfähriges Opfer sei, dass er sich seine Art zu leben, in Freiheit und - bis vor kurzem – im Frieden, in Demokratie, nicht wegnehmen lassen wolle, nicht ohne Gegenwehr, mit klarer Kante mit offenem Visier, gegen die von außen und die von innen. Er hat mich gefragt, ob ich mich mit ihm vor die US-Botschaft stelle. Silvester habe ich ihn getroffen und zugesagt. Ich werde ihn nicht allein lassen. Ich teile seine Werte. Ich werde meine European Rainbow Flag mitnehmen und vielleicht ein eigenes Poster. Und Du? Kommst Du mit, wenn wir uns auf den Weg machen?
Nie wieder ist jetzt!
![]() |
Einladungen
• Requiem für Auschwitz, So., 16.11., Darmstadtium, 17.00 Uhr
Am Sonntag, Volkstrauertag, 16.11., um 17 Uhr veranstaltet der Konzertchor Darmstadt zusammen mit dem Beethoven Akademie Orchester Krakau ein Friedenskonzert.
Das Konzert „Stimmen, die bleiben“ setzt ein bewusstes Zeichen: Es ehrt die Stimmen von Menschen und Kulturen, die das NS-Regime zum Schweigen bringen wollte, und lässt sie heute umso kraftvoller erklingen.
Zu hören sein werden das „Requiem für Auschwitz“ des niederländischen Sinto-Komponisten Roger Moreno-Rathgeb, „Źródło (Die Quelle)“ des deutsch-amerikanischen Komponisten Ralf Yusuf Gawlick mit dem Text von Papst Johannes Paul II sowie Arnold Schönbergs „Ein Überlebender aus Warschau“, das die Schrecken der Shoa musikalisch erlebbar macht. Zum Abschluss erklingt der vierte Satz der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven mit der Europahymne „Ode an die Freude“. Sie steht als musikalische Vision für ein friedliches, solidarisches Europa, in dem Vielfalt als Stärke gilt und Menschlichkeit Maßstab bleibt.
Um 16 Uhr: Konzerteinführung mit Leonie Krempien (Musikwissenschaftlerin)
Einlass ist ab 15:45 Uhr, Tickets ab € 28,-
Neben Pulse of Europe wirken am Rahmenprogramm mit: Verband Deutscher Sinti und Roma Hessen · Polen-Institut Darmstadt · Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. · Wissenschaftsstadt Darmstadt · Darmstädter Geschichtswerkstatt · Europe Direct
Mehr Infos zum Konzert und zum Begleitprogramm auf der Webseite des Konzertchors Darmstadt oder im Flyer. (UK/JM)
• Einladung zur Friedenskundgebung in Darmstadt: Sa., 10.30 Uhr, z. Zt. auf dem Luisenplatz.
Seit Beginn des putinschen Angriffskrieges gegen die Ukraine findet jeden Samstag um 10.30 Uhr in Darmstadt eine Friedenskundgebung statt, welche von einem breiten Bündnis aus demokratischen Parteien, Vereinen und Bürgerbewegungen (u.a. PoE Darmstadt) getragen wird. Ort: Diesen Samstag (15.11.) findet die Kundgebung auf dem LUISENPLATZ statt - kommt gerne mit Freunden und Fahnen dazu. Aktuelle Infos gibt es auf unserer Webseite https://www.poe-darmstadt.eu/Ukraine (UK/JM)
Einladung zum nächsten Offenen Treff: Mi., 05.11., 19 Uhr (Details s.u.),
Restaurant „Sitte“, Karlstr. 15 (ggü. Grohe)
![]() | ![]() |
In Aachen fand sich die Pulse of Europe-Community vom 24.-26.10. zum 10. Internationalen Netzwerktreffen zusammen. Details im Beitrag, s.u.
Infomail 8/2025
• Redaktionsimpuls
Hat die Niederlande sich frei gewählt?
Liebe Pulsgeberin, lieber Pulsgeber,
„Wir sind die kleinste, größte Partei der Geschichte.“ Das Zitat stammt von Rob Jetten, dem 38-jährigen Anführer der sozialliberalen Partei D66, die am 29. Oktober die Wahl in den Niederlanden gewonnen hat. Mit 16,9 Prozent der Stimmen denkbar knapp vor der fast gleichauf liegenden, rechtspopulistischen PVV, der Ein-Personen-Partei von Geert Wilders, dem nach vielen politischen Fehlern die (Mit-)Regierungsoption abhandengekommen ist. Mit einem pro-europäischen und im Multikrisenumfeld unverdrossen auf positive Gestaltungsmöglichkeiten setzenden Wahlkampf (Slogan: „Geht doch!“) hat der charismatische Jetten die Stimmung in wenigen Wochen gedreht und das Ergebnis seiner Partei fast verdreifacht, während die PVV knapp sieben Prozent verloren hat. Der zweite Wahlgewinner sind die Christdemokraten (CDA), die sich mit fast zwölf Prozent und ebenfalls einer Verdreifachung ihres Ergebnisses auf der politischen Bühne zurückgemeldet haben. Ihr Spitzenkandidat Henri Bontendal - Friedrich Merz, aufgepasst - sagte: „Populismus lässt sich nicht mit Populismus bekämpfen.“
PoE Kalender
- -
- -
- -
- -
- -
- -
- -
- -
- -
- -







