Einladung zum nächsten Offenen Treff: Mo., 05.10., 19 Uhr (Details s.u.),
Restaurant „Sitte“, Karlstr. 15 (ggü. Grohe)
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Infomail 10/2026
• Redaktionsimpuls
Warum unsere Demokratien Vertrauen brauchen - und die Jugend es verdient.
Liebe Pulsgeberin, lieber Pulsgeber,
Ja, auch ich blicke manchmal mit Sorge in die Zukunft. Kaum ein Tag vergeht ohne neue Krisen: hybride Konflikte, Kriege, Extremismus, wirtschaftliche Unsicherheit und eine digitale Informationsflut, in der Fakten und Manipulationen kaum noch zu unterscheiden sind. Die Folge davon sind Verunsicherung, Spaltung und wachsende Zweifel an der Politik und ihren Institutionen. Gründe genug um alles in Frage zu stellen?
Nein. Europas Demokratien scheitern nicht daran, dass es Krisen gibt. Sie scheitern erst, wenn Menschen aufhören, an ihre Fähigkeit zu glauben, diese Krisen gemeinsam bewältigen zu können. Angst mag ein Warnsignal sein, ein guter Kompass ist sie sicher nicht.
Durch die rasante KI-Entwicklung und die Dynamik der Polarisierung innerhalb sozialer Netzwerke (allen voran: TicToc) geraten demokratische Gemeinschaften zunehmend unter Druck. Algorithmen belohnen Empörung, nicht Ausgewogenheit und Klicks klingeln in den Kassen großer IT-Konzerne. In dem Zusammenhang wird die Jugend oft als desinteressiert, oberflächlich und besonders anfällig für Manipulation dargestellt. Doch wer so urteilt, hat die „wilden“ Ideen seiner eigenen Jugend vergessen.
Junge Menschen heute sind weltoffen und international vernetzt. Sie engagieren sich in der Politik, gründen Initiativen, demonstrieren für Minderheiten und fordern Transparenz ein. Sie wollen nicht nur zuschauen, sondern Europas Zukunft mitgestalten. Genau das ist demokratisches Verhalten. Zugleich wachsen sie mit Fähigkeiten auf, die heute unverzichtbar sind: Quellen prüfen, Informationen einordnen, Manipulationen erkennen. Natürlich gelingt das nicht jedem gleich schnell; auch Kinder glauben an den Weihnachtsmann, bis sie Onkel Klaus hinter dem weißen Bart entdecken. Doch Medienkompetenz ist sicher keine Frage des Alters, sondern der Bildung, der Neugier und der Bereitschaft, die eigene Überzeugung zu hinterfragen.
Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, und unfehlbar ist sie auch nicht. Nicht nur europäische Behörden arbeiten langsam, politische Entscheidungen können enttäuschen. Das bedeutet nicht, resigniert alles hinzunehmen, sondern auf den „zwanglosen Zwang des besseren Arguments“ (Jürgen Habermas) zu setzen: auf die Gewissheit, dass Konflikte im rechtsstaatlichen Rahmen ausgetragen werden können, ohne das ganze System infrage zu stellen. Eine verlorene Wahl ist keine Niederlage der Demokratie, sondern Teil von ihr.
Was wir jetzt brauchen, klingt schon fast altmodisch: Mehr Gelassenheit. Damit ist weder Gutgläubigkeit noch Gleichgültigkeit gemeint, denn wer seiner Demokratie vertraut, muss widersprechen, wenn etwas falsch läuft. Aber Kritik darf nicht in Verachtung oder gar Hass umschlagen. Misstrauen gegenüber einzelnen Entscheidungen ist gesund, Misstrauen gegenüber dem System als Ganzem wird brandgefährlich, besonders wenn es von populistischen Narrativen begleitet wird. Umgekehrt gilt jedoch auch, wer als Institution Probleme verharmlost und kritische Stimmen ignoriert, verspielt Vertrauen von selbst.
Krisen wird es immer geben. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob unsere Demokratie perfekt funktioniert, denn das wird sie nie, sondern ob wir ihr zutrauen, aus ihren Schwächen zu lernen, indem wir als Gemeinschaft wieder einander zuhören. Demokratien leben nicht von Perfektion, sondern vom „Wir-schaffen-das-Moment“, dem Ur-Vertrauen ihrer Bürgerinnen und Bürger, dass jede Stimme zählt, dass Regeln für alle gelten und dass wir unsere Zukunft und somit auch Europa gemeinsam gestalten können. Diese demokratische Gemeinschaft ist das einzige Europa, das wir haben und es lohnt sich, gemeinsam daran zu arbeiten. (JC)
• Aktuelles von Pulse of Europe Darmstadt
Einladung zum Offenen Treff, Mo., 05.10., 19 Uhr, Restaurant „Sitte“
Hast Du Lust auf persönliche Begegnung und offenen Austausch über politische Themen? Diesmal diskutieren wir u.a. über:
- Kanada soll „assoziiertes Mitglied“ der EU werden. Könnte perspektivisch sogar eine Vollmitgliedschaft möglich werden?
Du möchtest eigene politische Themen ergänzen? Das kannst Du gern tun. Dazu gibt es unseren Offenen Treff! Wir freuen uns auf Deine Beiträge. (JM)
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Pulse of Europe lädt ein zu den „Europäischen HausParlamenten“
Rund 6.000 Bürgerinnen und Bürger aus 20 europäischen Ländern haben bereits mitgemacht bei den bisherigen zehn Runden der Europäischen HausParlamente (EHP). Dabei haben sie in Kleingruppen mit jeweils drei bis acht Teilnehmenden etwa 90 Minuten über brisante politische Themen diskutiert. Jetzt ist die Runde 11 europaweit gestartet. Diesmal dreht sich alles um eine Frage, die für Europas Zukunft kaum wichtiger sein könnte: Soll die EU mehr Souveränität auf europäischer Ebene bündeln, um handlungsfähiger zu sein, auch wenn dies nationale Unabhängigkeit einschränken könnte? In diesem Zusammenhang werden drei Detailfragen diskutiert: 1. Sollen im Rat der Europäischen Union Einstimmigkeitsentscheidungen grundsätzlich durch qualifizierte Mehrheitsentscheidungen abgelöst werden? 2. Soll die EU verstärkt eigene Technologien fördern, um die Marktdominanz US-amerikanischer oder chinesischer IT-Technologieunternehmen zu brechen? 3. Sollte eine gemeinsame Europäische Verteidigungsarmee die nationalen Streitkräfte ergänzen?
Einladung zum Online-EHP: Mittwoch, 14.10., 18:30 Uhr.
Anmeldungen an joerg.mattutat@pulseofeurope.eu. Die Bestätigungsmail mit Teilnehmerbogen und Link folgen dann per Mail.
Unabhängig von diesem Event kann jede/r Interessierte bis zum 01.11.2026 Bekannte, Freundinnen und Freunde, Gleich –und Andersdenkende daheim oder im Biergarten oder auch online zu seinem persönlichen Europäischen HausParlament einladen und anschließend die Ergebnisse hochladen. Alle Details und Unterlagen: https://ehp.pulseofeurope.eu. (JM)
EU und der Blick nach Berlin: PoE im Gespräch mit der Politik
Wenn Blockaden und nationale Eigeninteressen das Vertrauen in Europa untergraben, braucht es Mut zur Führung und die Bereitschaft zum Handeln. Mit einem offenen Brief wandte sich Pulse of Europe im Sommer an die Politik in Brüssel, Straßburg und Berlin. In einer Zeit, in der Europa an einem Scheideweg steht, folgte ein erstes direktes Gespräch im Deutschen Bundestag. Die Botschaft von PoE: Deutschland sollte Verantwortung übernehmen und in Europa vorangehen. Hier gibt es einen ausführlichen Bericht. (TF)
• Veranstaltungen/Kundgebungen
Einladung zur Friedenskundgebung in Darmstadt: Sa., 10.30 Uhr, z. Zt. auf dem Friedensplatz.
Seit Beginn des putinschen Angriffskrieges gegen die Ukraine findet jeden Samstag um 10.30 Uhr in Darmstadt eine Friedenskundgebung statt, welche von einem breiten Bündnis aus demokratischen Parteien, Vereinen und Bürgerbewegungen (u.a. PoE Darmstadt) getragen wird. Ort: Diesen Samstag (3.10.) findet die Kundgebung auf dem FRIEDENSPLATZ statt - kommt gerne mit Freunden und Fahnen dazu. Aktuelle Infos gibt es auf unserer Webseite https://www.poe-darmstadt.eu/Ukraine (UK/JM)
• Aktuelles aus Europa und der Welt
Die Idee der assoziierten Partnerschaft liegt vor, aber die Inhalte fehlen
Die Erwartungen an die Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Lage der Union waren groß. Sie sollte ein Zeichen für die Politik der EU in schwierigen Zeiten mit dem Krieg im Nachbarland Ukraine, einem unberechenbaren, egozentrischen und nur auf sein Land ausgerichtetem Präsident in den USA und wachsende Einflüsse der populistischen und rechten Parteien in der Union. Ein Zeichen, wie bei ihrer ersten Rede als Kommissionspräsidentin 2019 mit dem Green Deal, blieb aus. Der Vorschlag für einen Europäischen Sicherheitsrat wurde zur Kenntnis genommen. Zu Diskussionen und Überlegungen kam es vorwiegend durch den Vorschlag einer assoziierten Mitgliedschaft für Kanada, wobei aber nicht klar ist, was sie sich darunter vorstellt. Kanadas Premierminister Mark Carney vermied die Formulierung und sprach vor dem Parlament von einem enormen Potenzial für die Zusammenarbeit. Er begrüße eine Stärkung der engen Zusammenarbeit in allen Schlüsselbereichen. Auch wenn die genaue Definition noch fehlt, wertet auch Achim Wambach, Präsident des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, die Idee grundsätzlich positiv. „Der Vorschlag, Kanada enger an die Europäische Union anzubinden und die Zusammenarbeit bei kritischen Rohstoffen, Energie, Verteidigung und Zukunftstechnologien auszubauen, weist deshalb in die richtige Richtung.“ Europa müsse seine wirtschaftlichen Beziehungen diversifizieren. (mx)
Abgeordnete weisen auf Schwierigkeiten beim mehrjährigen Haushalt hin
Die beiden Berichterstatter des Europäischen Parlaments für den mehrjährigen Haushalt Siegfried Muresan (EVP, Rumänien) und Carla Tavares (S&D, Portugal) haben nach einer Sitzung des Rats „Allgemeine Angelegenheiten“ mögliche Schwierigkeiten beim langfristigen EU-Haushalt genannt. Durch eine Kürzung des Haushalts würden die Herausforderungen für Europa nicht verschwinden. Sicherheit, Verteidigung und Wettbewerbsfähigkeit benötigten immer noch Finanzmittel, aber wenn das Budget in der EU gekürzt werde, müssten die Mitgliedsländer die Herausforderungen separat übernehmen, möglicherweise mit höheren Kosten. In den vergangenen Jahren seien die nationalen Haushalte um 68 Prozent angestiegen, während der EU-Haushalt nahezu unverändert geblieben sei. Europa benötige einen ambitionierten Haushalt und einen Zuwachs an neuen Einnahmequellen. Sie seien keine optionalen Extras, sondern ein elementarer Bestandteil der Lösung. (mx)
EU-Parlament fordert strengeren Schutz der EU-Außengrenzen
Nach der Massenankunft von Migranten aus Marokko in der spanischen Exklave Ceuta aus Marokko Ende Juli fordert das Europäische Parlament mit einer Mehrheit von 339 zu 225 Stimmen bei 16 Enthaltungen einen stärkeren Schutz der Außengrenzen der EU. Dies sei eine der wichtigsten Prioritäten für die EU. Es gehe um eine stärkere Unterstützung für die beiden Exklaven Melilla und Ceuta sowie eine engere Kooperation mit Marokko. Spanien solle das Migrations- und Asylabkommen vollständig umsetzen und mit Marokko über die Rücknahme der Migranten kooperieren. Die Politik eines umfassenden Amnestieprogramms durch die spanische Regierung ziehe die Menschen an und sende ein falsches Signal. Das Parlament unterstütze die Bewohner der beiden Exklaven uneingeschränkt, sie seien zwei spanische und europäische Städte, deren Souveränität und territoriale Integrität außer Frage stünden. (mx)
Ökonomen präsentieren eine KI-Strategie für Europa
Eine Gruppe von Ökonomen, Politikern und KI-Experten Europas ruft die Union zu einem gemeinsamen Vorgehen bei der Künstlichen Intelligenz auf und legt eine Strategie dafür vor. Sollte sie in diesem Jahr nicht aktiv werden, bestehe für Europa die Gefahr, dass sie von einigen wenigen ausländischen Regierungen und Einzelpersonen abhängig werde. In ihrem Strategiepapier nennen die Experten, zu denen unter anderem die frühere EU-Kommissarin Margrethe Verstager, Nobelpreis-Träger Philippe Aghion, Ifo-Präsident Clemens Fuest und die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Monika Schnitzer gehören, verschiedene Elemente für eine Transformative-AI-Strategie. Dazu gehören unter anderem eine Allianz der EU-Länder für sichere Lieferketten und eine Sicherung von Europas Anteil an globaler KI-Rechenleistung auf "europäische Art". Darüber hinaus nennen sie die Absicherung der Resilienz gegenüber KI-Krisen als wesentlich und europäische Institutionen sollten fit für eine transformative KI-Welt gemacht werden. (mx)
„Friede den Privilegierten?“
So lautet die Headline im aktuellen Newsletter von medico international. Tsafrir Cohen, Geschäftsführer der Organisation, beschreibt wie militärische Gewalt zur legitimen Währung im internationalen System und wie das internationale Recht ungeniert unterwandert wird. Dabei ist es der Friede, der alternativlos ist, sagt er. (JM)
Die EU hat zwei Oligarchen von der Sanktionsliste gestrichen
Deutliche Kritik gab es daran, dass Frankreich und Luxemburg dafür gesorgt haben, dass zwei der zehn reichsten Männer Russlands wieder ungehindert Geschäfte mit den EU-Ländern machen können. Damit sollen französische Staastbürger aus Aserbadschanischer Haft freikommen und Luxemburg von milliardenschweren Klagen bewahrt werden. Beschämend findet man dies nicht nur in der Ukraine. Viele sehen darin auch eine Präzedenz für künftige Erpressungsversuche. (JM)
Trumps Frustration erreicht nach einer Niederlage nach der anderen den Siedepunkt
Wer genauer wissen möchte, warum der US-Präsident erfolglos versucht hat, CNN die Akkreditierung fürs Weiße Haus zu nehmen, sollte die Analyse von CNN-Journalist Stephen Collinson lesen. (JM)
Grönland-Vertrag: Ist Dänemark ein „diplomatisches Meisterwerk“ gegen Trump gelungen?
Man schrieb das Jahr 985 n.Chr. als der Wikinger Erik der Rothe aus Island verbannt wurde, nach Westen segelte und Grönland entdeckte. Seit 2025 schaut Donald der Rothe mit begehrlichen Blicken nach Kalaallit Nunaat, wie die Insel in der Landessprache heißt, und die völkerrechtlich zwar zum Königreich Dänemark gehört, jedoch ein autonomes, selbstverwaltetes Gebiet ist. Von altruistischen Überlegungen geleitet, dass diese Insel ein strategisch wichtiger Stützpunkt militärischer Verteidigung der Arktis-Region ist, hat Trump nunmehr ein Abkommen mit Dänemark erzielt, in dem u.a. ein Ausbau der Militärpräsenz der USA, sowie erweiterte Befugnisse vorsehen sind. Rechtliche Grundlage bleibt jedoch das Verteidigungsabkommen von 1951, zuletzt 2004 aktualisiert, nach dem bereits US Truppen in Grönland stationiert werden können, sofern Dänemark und Grönland vorab informiert werden. Die Zustimmung des dänischen Folketing und des grönländischen Parlament Inatsisartut stehen noch aus. Doch in beiden Ländern wird fast überall von einem diplomatischen Meisterstück gesprochen. (JC)
• INSIDE: Schweden
Die Rubrik „Inside: …“ ist neu in unserer Infomail. Johanna Cosack erstellt darin übersichtliche, kurze Dossiers zu den Ländern der EU und den Beitrittskandidaten. Folge 1: Schweden.
Schweden nach der Wahl: Politischer Umbruch mit offenem Ausgang
Die Parlamentswahl hat die politischen Kräfteverhältnisse in Schweden verschoben – doch eine klare Regierungsmehrheit gibt es nicht. Während die Sozialdemokraten stärkste Kraft wurden, bleibt die Regierungsbildung schwierig. Wie stabil ist das Land politisch und wirtschaftlich? Welche Themen bewegen die Bevölkerung und welchen Kurs wird Schweden künftig in Europa und der internationalen Politik einschlagen? Antworten auf die Fragen gibt es im Dossier. (JC)
• Klima und EU-Politik
Zahl der E-Fahrzeuge in Europa nimmt zu
Die Zahl der in der EU neu zugelassenen E-Fahrzeuge hat im vergangenen Jahr um 17,3 Prozent zugenommen. Nach den Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat wurde damit ein neuer Höchststand erreicht. Die Neuzulassungen der Hybrid-Fahrzeuge lag bei 42,4 Prozent, der Wert der reinen Benzin-Fahrzeuge erreichte 27,3 Prozent, der der reinen Diesel-Fahrzeuge 9,8 Prozent. Dies bedeutet einen starken Anstieg, denn 2015 lag der Anteil der neu-zugelassenen E-Fahrzeuge bei 0,4 Prozent. In Deutschland lag der Anteil der E-Fahrzeuge 2025 bei 19,1 Prozent, Spitzenreiter ist Dänemark mit 67,8 Prozent, den zweithöchsten Anteil verzeichnen die Niederlande mit 40,2 Prozent, gefolgt von Malta mit 37,6 Prozent. In Kroatien waren nur 1,9 Prozent der Neu-Fahrzeuge Autos mit Elektro-Antrieb. Am stärksten ist der Prozentsatz außerhalb der EU, in Norwegen mit 95,1 Prozent. (mx)
Belastungen steigen in allen Bereichen an
Der neue Planetary Health Check des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt eine weitere Zunahme der Belastungen in den sieben bereits überschrittenen planetaren Belastungsgrenzen an. Die mehr als 60 an dem Bericht beteiligten Wissenschaftler nennen Klimawandel, Integrität der Biosphäre, Veränderung der Landnutzung, Veränderung des Süßwasserkreislaufs, Veränderung der biogeochemischen Kreisläufe, Eintrag menschengemachter Substanzen und Ozeanversauerung, sie seien stärker überschritten als in der Vergangenheit. Verbesserungen habe es in den vergangenen zehn Jahren nur bei der Ozonschicht und der globalen Aerosolbelastung der Atmosphäre gegeben. „Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wir wissen, was zu tun ist, und haben die Möglichkeiten und Lösungen, um gegenzusteuern“, sagt PIK-Direktor Johan Rockström. In Westeuropa sei es zu den heißesten Juni und Juli seit Beginn der Aufzeichnungen gekommen. (mx)
• Zitat des Monats
"Wir pfeifen nicht im Wald. Wir singen Bekenntnislieder."
Bischof Friedrich Kramer im FR-Interview am 19.09.2026.
(JM)
• PoE-Spenden und –Fördermitgliedschaften
Pulse of Europe wird weiterhin seine Stimme lautstark für die europäische Sache erheben, in Darmstadt, in Frankfurt, überall da, wo es gebraucht wird. Mit vielen Aktionen, Kampagnen und Veranstaltungen wollen wir unseren Beitrag leisten zur Entwicklung einer echten europäischen Zivilgesellschaft, für eine gute Zukunft eines geeinten Europas.
Über Zuwendungen und Spenden für unsere ehrenamtliche Arbeit freuen wir uns sehr. Wir können jeden Euro für unsere Projekte gut gebrauchen. Spendenkonto
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Bitte im Betreff zuerst "Darmstadt" angeben, so ist sichergestellt, dass die Spende für unsere Darmstädter Aktivitäten eingesetzt werden kann. (JM)
• Kontakt
Pulse of Europe, Darmstadt • Redaktion: Johanna Cosack (JC), Udo Kurilla (UK), Wolfram Marx (mx), Jörg Mattutat (JM) • Ergänzend in dieser Ausgabe: Terenzio Faccinetti • darmstadt@pulseofeurope.eu
• Impressum
Pulse of Europe e.V. • Habsburgerallee 16 • 60385 Frankfurt • info@pulseofeurope.eu • 0049157 72120988 • Der Verein wird vertreten durch seinen Vorstand, dieser wiederum durch seinen Vorsitzenden Dr. Daniel Röder • Eintragung im Vereinsregister: Registergericht: Frankfurt am Main, Registernummer: VR 16000 • Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
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